Carl Rogers

„Wenn jemand versteht, wie mir zumute ist…“ (C. Rogers)

Carl Rogers (1902-1982), Professor für Psychologie und Psychiatrie, begründete die non-direktive Gesprächspsychotherapie.

Non-direktiv heißt: Der Therapeut beschränkt sich auf das Zuhören. Er strukturiert den therapeutischen Prozess nicht durch Fragen und schlägt keine Intervention vor. Er analysiert den Clienten nicht, noch kommentiert er dessen Verhalten.

Meine Haltung Ihnen gegenüber ist ebenfalls von Rogers geprägt:

1. mit Echtheit (Kongruenz)

In der Therapie oder Seelsorge handelt es sich um eine Begegnung von Person zu Person ohne professionelle Maske. Ich bin bereit, Ihre Gedanken, Ihre Gefühle, Ihre Verhaltensweisen Ihnen zugänglich zu machen.

2. mit bedingungsfreier Wertschätzung (Akzeptanz)

Ich bin Ihnen zugewandt mit Wärme, ohne Sie zu bewerten, ohne Sie zurechtzuweisen.

3. mit einfühlendem Verstehen (Empathie)

Ich versetze mich in Sie hinein und gebe das Verstandene wieder. Sie sollen wissen: „Jetzt bin ich verstanden worden.“